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Institut für internationale Politik und Wirtschaft der DDR (IPW)

Das IPW entstand 1971 als Fusion des Deutschen Instituts für Zeitgeschichte (DIZ), des Deutschen Wirtschaftsinstituts (DWI) und des wissenschaftlichen Bereichs des aufgelösten Staatssekretariats für westdeutsche Fragen des Ministerrates der DDR.
Das DIZ (1949 bis 1971) war mit verschiedenen Beständen aus Bibliotheken und Sammlungen der Weimarer Republik und der Zeit des Faschismus eine relativ bedeutende Einrichtung deutscher Zeitgeschichte.
Das DWI entstand 1949 auf Beschluss des Sekretariats der Deutschen Wirtschaftskommission mit dem Ziel, die Wirtschaftslage in Deutschland u.a. Ländern, später speziell in der BRD zu analysieren.
Das Staatssekretariat für gesamtdeutsche Fragen wurde 1965 gegründet (in der BRD bestand zu dieser Zeit ein gleichnamiges Ministerium) und 1967 in Staatssekretariat für westdeutsche Fragen umbenannt. Seine Aufgaben konzentrierten sich auf die Normalisierung der Beziehungen zwischen den beiden deutschen Staaten.